Fasnachtsgruppe Fritig-Stamm
Rösti-Klub
Ende der 70-er Jahren und den frühen 80-er Jahren gab es den sogenannten Rösti-Club, welcher sich auch aktiv an der Biberister Fasnacht beteiligte. Dieser Klub wurde am Narrenbott vom 22. Mai 1981 in die Dorffasnacht Biberist aufgenommen. - Die Mitglieder des Rösti-Klubs waren Rolf Flury, Ernst Heid, Mario Parisato und Adolf Weibel.
Der Rösti-Klub löste sich auf und gab deshalb auf das Narrenbott 1983 den Austritt aus der Dorffasnacht Biberist bekannt.
Fritig-Stamm - Gründungsjahr 1984
Unter der Leitung von Rolf Flury formierte sich eine neue Gruppe unter dem Namen Fritig-Stamm. Am Narrenbott vom 11. Mai 1984 wurde dann der Fritig-Stamm offiziell in die Dorffasnacht Biberist aufgenommen. - Die Gründer der Gruppe Fritig-Stamm waren Rolf Flury, Marcel Flury, Evi Bernhard und Jürg von Büren.
Die Mitglieder des Fritig-Stammes standen der Dorffasnacht Biberist immer hilfsbereit zur Verfügung. Ganz unauffällig und im Hintergrund waren sie über Jahre hinweg eine wertvolle Stütze.
Ihre Haupttätigkeiten waren der Verkauf von Fasnachtsplaketten und die Gruppe hielt das Amt der Schnägge-Trieber inne. Diesen Job führten sie über Jahrzehnte aus. Ebenso war ihre Mithilfe im Fasnachts-Stübli St. Urs während der Dorfkilbi Biberist für die Gruppe eine Selbstverständlichkeit.
Auf das Narrenbott 2024 gab die Gruppe Fritig-Stamm ihren Austritt aus der Dorffasnacht Biberist bekannt. Viele Mitglieder bleiben der Dorffasnacht als Ehren-Narren erhalten.
Gruppenchef seit 1984
Der Mitbegründer des Fritig-Stammes, Rolf Flury, war seit der Gründung bis heute ihr Gruppenchef und somit auch seit 1984 Mitglied des Fasnachtskomitees.
Als Gruppenchef des Rösti-Klubs war er bereits vor 1984 für zwei Jahre Mitglied des Fasnachtskomitees.
Schnägge-Trieber
Eine Besonderheit in der Biberister Fasnachtstradition sind die Schnägge-Trieber. Diese Fasnächtler treten in Aktion, wenn es heisst, den Ämmeschnägg beim Herbergsvater oder der Herbergsmutter zu Erwecken oder wenn es am Aschermittwoch soweit ist, das Wappentierchen dem neuen Herbergsvater oder der neuen Herbergsmutter zu überbringen.
Mit ihren grossen Rären begleiten sie zusammen mit dem Tambourenverein Biberist die Fasnachtsgesellschaft zum Erwecken des Ämmeschnäggs. Das gleiche Szenario läuft ab, wenn es heisst, den Ämmeschnägg zur neuen Herberge zu begleiten.
Bekleidung
In der Anfangszeit trugen die Schnägge-Trieber einen Überzug aus Sacktuch. Auf diesem waren viele Weinberg-Schneckenhäuser aufgenäht. Die Kopfbedeckung war eine schneckenähnliche grünliche Maske.
Ab dem Jahr 1991 trugen die Schnägge-Trieber das Kostüm welches die Schnüffler-Zunft zum 40-Jahr Jubiläum der Dorffasnacht trug. Es war ein goldfarbiges Cape und als Kopfbedeckung diente eine modellierte Weinbergschnecke.
Ungefähr ab dem Jahr 2007 trug der Fritig-Stamm ein rockähnliches Kleid mit rötlichem Oberteil.
Bildergalerie