Im Jahre 1985 wurde am Zunftbott der Schnägge-Zunft die Idee gutgeheissen, zum 50-jährigen Jubiläum der Dorffasnacht im Jahr 1995 eine Art Monument zu schaffen. Mit den Jahren nahm diese Idee Gestalt an und zum Schluss konnte ein Ämmeschnägg-Stein am Fasnachts-Sonntag nach dem Fasnachtsumzug 1995 vis à vis dem Coop-Center eingeweiht werden.
Zuerst fertigte Herr H.R. Thomet aus Willadingen ein Holzmodell in Originalgrösse an. Der Briefträger Paillot erstelle mit Hilfe des Modells eine zweiteilige Form aus Polyester. Hasler Willi (Baugeschäft Hasler) goss dann aus Kunststein den Ämmeschnägg.
Den Weiher und das Fundament wurde durch die Firma Robert David, Gartenbau Biberist, erstellt. Den 5800 kg schweren Stein lieferte Heinz Stampfli, Muldentransporte, von der Kiesgrube in Flumenthal gratis zum Standort.
Einweihung
Durch Initiative der Schnägge-Zunft und Biber-Zunft wurde der sogenannte "Ämmeschnägg-Stein" Jahre zuvor ins Leben gerufen. Nach dem Fasnachtsumzug und der Monster-Guggete vom Fasnachts-Sonntag 1995 fand die Zeremonie zur Übergabe des Ämmeschnägg-Steins gegenüber dem Coop-Center statt. Unter dem Patronat der Biber-Zunft wurde in einem feierlichen Akt die Übergabe des Steins an die Gemeinde zelebriert. Der Stein erinnert mit den Initialen 1945 - 1995 an den Geburtstag und das 50-Jahr Jubiläum der Dorffasnacht. Susi Begert fungierte als Gotte und hielt den Prolog zur Enthüllung des Steins. Die ehemalige Herbergsmutter Barbara Strausak übergab den Stein der Gemeinde und der Gemeindepräsident Heinz Lehmann übernahm die Anlage.
Koni David, Susi Begert, Heinz Lehmann, Willi Begert (vorne), Willy Wälchli, Manfred Hug, Willi Kurmann, Barbara Strausak
Die Dorffasnacht war nebst den Zünften durch den Obernarren Konrad David, Fasnächtlern, den Guggemusiken Ventil-Blöterler, Chessuriesser und Schache-Schränzer, sowie dem Tambourenverein Biberist vertreten.
