Bilder 1961

Fasnachtsmotto 1961: 15 Johr gschnogget
Herbergsvater 1961: Cäsar Strausak

Seit der Gründung der Dorffasnacht sind 15 Jahre vergangen oder wie es im Motto heisst: 15 Johr gschnogget.
Am Hilari wurde der Ämmeschnägg beim Herbergsvater Willi Kurmann durch Böllerschüsse und Raketen erweckt.
Ein Tram der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) konnte die Dorffasnacht in Basel ergattern und wurde nach Biberist transportiert.
In Cäsar Strausak konnte ein neuer Herbergsvater für das Jahr 1961 gefunden werden.

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Gruppenzirkulation 1961
Hinweis: Bis Anfang der 60iger Jahren war es üblich, die meisten Biberister-Restaurants nach dem Namen des Wirtes zu bezeichnen. So war z.B. mit dem Restaurant Gurtner das Restaurant Post gemeint, Gurtner war der Beizer. Mit dem Namen Restaurant Anderegg war der Emmenhof gemeint.

Am Schmutzigen Donnerstag und Fasnachts-Dienstag zirkulierten insgesamt 13 Fasnachtsgruppen in den Restaurants. Es wurde eine 6er- und eine 7er-Gruppe gebildet, welche je nach Einteilung am ersten Abend sieben Restaurants besuchten und am zweiten Abend die restlichen sechs Beizen.

Die Fasnachtsgruppen nannten sich Nordpol, Sturmlatärne, Dorf-Politik, Buuremusig, Yankees Song Mixers, Wöschwyber, Dorf-Chronik, Böösi Müüler, Greenhorn, Die lustigen Weiber, Schache-Buure, Chachelibigger und Centrum-Schnüffler.

Die 13 mitwirkenden Restaurants waren Hotel Bahnhof, Tearoom Stettler, Anderegg (Emmenhof), Jud (Emmenbrücke), Lorenz (Frohsinn), Bütikofer (Freiheit), Vogt (Rössli), St. Urs, Gurtner (Post), Kirchhofer (Sternen), Friedli (Blume), Wyler (Traube) und Koller (Du Nord).

Hilari-Tag 1961
Der Ämmeschnägg wurde um 20:00 Uhr beim Herbergsvater Willi Kurmann erweckt und zum St. Ursenplatz geführt. Anschliessend fand die Übergabe des BVB-Trämli an die Einwohnergemeinde statt.

Verschiedenes
Die Fasnachtszeitung "Dr Ämmeschnägg" bekam Nachwuchs mit der Ausgabe "Dr chly Ämmeschnägg 1961".
Der Kauf des Narrenpatentes für Fr. 2.00 wurde weiterhin gefördert. Als Käufer hatte man freien Zutritt zu den Anlässen der Dorffasnacht.
Mit grossen Plakaten (50x70cm) wurde auf die 6 bis 7 Maskenbälle im Dorf aufmerksam gemacht.