Herbergsväter / -Mütter der Dorffasnacht Biberist

Das Wappentierchen der Dorffasnacht Biberist, der Ämmeschnägg, bekommt alljährlich einen sogenannten Herbergsvater. Dieser begleitet den Ämmeschnägg ausserhalb der Fasnachtszeit, also vom Aschermittwoch bis kommenden Hilari, auf seinem Rundgang durchs Dorf. Was die Beiden auf ihren Touren so gesehen und erlebt haben, wird am Hilari dem Publikum in lustiger Form erzählt.

Robert David war der erste Herbergsvater vom Ämmeschnägg.
Der Gärtnermeister übernahm die Herberge im Jahr 1959.

Barbara Strausak war die erste Herbergsmutter vom Ämmeschnägg.
Als erste Frau beherbergte sie im Jahr 1992 das Wappentierchen.

Hans Niederhauser war im Jahr 2008 der 50. Herbergsvater vom Ämmeschnägg.

Herbergsväter am Fasnachtsmzug 1990

links: Willi Kurmann, Walter Ingold, Willi Begert (Ehren-Obernarr), Hugo Gygax, Albert Ast, Heinz Lehmann sen.

Die Narrenschreiberin verliest die Proklamation

Am Aschermittwoch wird bei der Übergabe des Wappentierchens dem neuen Herbergsvater oder Herbergsmutter in lustiger Form seine Pflichten vor Augen gehalten. Der anschliessende gemütliche Ausklang der Fasnachtsgruppen zusammen mit dem Herbergsvater ist zur Tradition geworden.

Die Proklamationen liegen allesamt als Abschrift vor, da die Originalbelege teilweise schlecht leserlich sind.

Herbergsmutter 2011 - Susanne Mollica mit Ehren-Obernärrin

1959: Robert David
erster Herbergsvater

1992: Strausak Barbara
erste Herbergsmutter

2008: Hans Niederhauser
50. Herbergsvater

2009: Alex Miescher

1965: Hugo Gygax

1966: Dr. Hans Bracher

Ämmeschnägg (aus Gips)